Diese 8 Lebensmittel steigern Deine Konzentration

Ostsee August 2009 (180)

Fällt Dir auch häufig die Konzentration beim Lernen schwer? Du hast neben dem Studium noch weitere Verpflichtungen, die Dir im Kopf herumgeistern? Fällt es Dir oft schwer, Dich auf ein Thema zu konzentrieren? Du bist vielleicht müde und erschöpft oder so gestresst, dass Du nicht lange stillsitzen kannst.

Diese Lebensmittel können Dir helfen, Müdigkeit und Konzentrationsmangel vorzubeugen. Die Leistungssteigerung durch Nahrungsmittel ist ein effektives Mittel, um den Lernerfolg zu steigern.

Hier stelle ich Dir alte Bekannte unter den Lebensmitteln vor, aber auch neue Trends, die sich zu beliebten Superfoods entwickelt haben und Dich aktiv beim Lernen unterstützen – indem sie Dir zu Ruhe und Konzentration verhelfen.

Vielleicht ist ja etwas dabei, das Du noch nicht kennst?

Spirulina: unterstützt Dein Gedächtnis

Spirulina ist eine Algensorte, die viele Aminosäuren enthält. Sie ist dafür bekannt, die Merk- und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern. Wer regelmäßig Spirulina-Pulver oder -Kapseln einnimmt, kann sich zudem wacher und motivierter fühlen. Sogar Tiere können von Spirulina-Pulver profitieren. Warum also nicht die besondere Alge auch als Lern-Booster nutzen?

Ginko ist ein Brainbooster

Viele Studenten schwören auf Präparate mit Ginkgo. Dieser Baum ist der älteste der Erde – ein lebendes Fossil.

Der Extrakt seiner Blätter erhöht den Dopaminspiegel. Du bist aufnahmefähiger, da die Blutgefäße sich weiten und so mehr Sauerstoff transportiert wird – Deine Konzentration steigt.

Studentenfutter für kreatives Denken

Studentenfutter ist die ideale Kombination aus fruchtzuckerhaltigem Trockenobst und Nüssen, die B-Vitamine und Omega-3-Fettsäuren enthalten.Zudem findest du in Nüssen eine extra Portion Cholin. Dieses wird im Gehirn zu Azetylcholin umgewandelt und gespeichert. Während dem Lernen wird Azetylcholin für kreative Denkprozesse genutzt und deine Merkfähigkeit steigt.

Durch die im Trockenobst enthaltene Glucose werden die Nährstoffe der Nüsse nur ganz langsam verstoffwechselt, wodurch dieser Snack Dir lange anhaltende Energie spendet.

Matcha sorgt für Energie beim Lernen

Matcha ist der neue Trend am Superfood-Himmel. Die Wirksamkeit des grünen Pulvers wurde mehrfach durch Studien belegt. Das Teein macht wach, während die vielen Aminosäuren ausgleichend wirken und deinen Geist beruhigen. Das macht sich bemerkbar, indem du gleichzeitig wach, aber nicht nervös bist – Du kannst ruhig und konzentriert lernen.

Matcha enthält auch große Mengen an EGCG. Das steht für Epigallocatechin-3-gallat. Dieses kann giftige Eiweißablegrungen im Gehirn unschädlich machen und dafür sorgen, dass dein Gehirn leistungsfähig bleibt. Am Ende des Artikels findest Du mein Lieblings-Rezept für einen leckeren Matcha!

Bananen wecken Glücksgefühle

Du brauchst die ultimative Ladung Glücksgefühle? Wie wär’s mit einer Banane? Diese enthält Tryptophan, eine Aminosäure, aus der im Gehirn Serotonin, das Glückshormon hergestellt wird. Zudem liefert sie Dir langkettige Kohlenhydrate, die Dir Ausdauer beim Lernen verschaffen.

Unverzichtbar: Mineralwasser

Wasser macht 50 bis 60 % des Körpers aus. Mindestens 2 Liter solltest Du am Tag davon trinken, bei körperlicher Betätigung mehr. Wenn du Durst verspürst, leidest du bereits an einer Dehydrierung – auf Dauer ist das schlecht für deine Lernergebnisse. Sauerstoff und Nährstoffe können dank einer hohen Flüssigkeitszufuhr durch das Blut ins Gehirn transportiert werden – genau dorthin, wo Du sie benötigst, wenn Du tolle Lernerfolge erzielen willst.

Mineralwasser enthält zudem Magnesium, welches die Nerven stärkt und die Konzentration fördert. In diesem Zusammenhang kann ich Dir auch das Schüssler-Salz Nummer 7 zum Lernen wärmstens empfehlen.

Heidelbeeren verbessern die Merkfähigkeit

Und wer kann das nicht gebrauchen, angesichts der Fülle an Lernstoff, der beim Fernstudium anfällt? Neurowissenschaftler James Joseph schwört auf die blauen Früchte und behauptet sogar, dass sie klüger machen, wie du hier nachlesen kannst. Heidelbeeren fördern ihm zufolge auch die Informationsübertragung zwischen den Zellen. Das Lernen wird dadurch effektiver.

Avocados – gesund trotz hohem Fettgehalt

Manche schrecken vor dieser Superfrucht zurück, da sie zu 30% aus Fett besteht.

Meiner Meinung nach ist das absoluter Quatsch, denn dabei handelt es sich überwiegend um ungesättigte Fettsäuren. Diese stärken deine Nerven und sorgen so für hohe Konzentration beim (Fern-)Lernen.

Die Vitamine B1 und B6 kommen, genau wie Folsäure, Kalium und Eisen, ebenfalls in großen Mengen in dieser Frucht vor. Avocados sind somit wahre Nahrung fürs Gehirn.

Chia-Samen sind das neue Superfood

Bei den Inkas seit über 500 Jahren bekannt, sind Chia-Samen als Superfood bei uns erst seit kurzer Zeit beliebt.

In Mexiko stehen sie für Kraft und Energie. Und tatsächlich beinhalten 2 EL der Samen 5 mg Omega-3, welches für geistige Klarheit beim Lernen sorgt.

Zum Vergleich: der Tagesbedarf an Omega-3 liegt bei 0,25 Gramm, Menschen die geistig arbeiten profitieren aber von einer höheren Menge.

Dieses Chia-Pudding-Rezept ist ein idealer Snack beim Lernen!

 

Hast du ein paar neue Erkenntnisse gewonnen?

Ich entlasse Dich jetzt mit zwei Rezepten, die echtes Superfood für dein Gehirn sind.

Probiere sie unbedingt mal aus und berichte mir, wie sie Deine Lernleistung beeinflusst haben.

 

Beispiel für ein gelungenes Frühstück vor dem Lernen

Eine Tasse Pflanzenmilch

Vollkornhaferflocken nach Belieben

Eine klein geschnittene Banane

Eine Hand voll Blaubeeren

2 El gemahlene oder gehackte Nüsse nach Wahl

 

Mein Lieblings-Matcha-Rezept für geballte Konzentration

20140521_155312

300 ml Hafermilch

1 TL Matcha

1 TL Rohkakao (alternativ Backkakao)

1 Banane

1 TL Mandelmus

Alle Zutaten in den Mixer geben oder mit einem Stabmixer verarbeiten. Wichtig ist, dass das Matchapulver sich gut in der Milch löst, da es sonst sehr bitter schmeckt. Durch das Mandelmus wird der Drink super-cremig, einfach herrlich! Ein schokoladiger Superfood-Shake fürs Lernen!

Wie Du herausfindest, welcher Lerntyp Du bist und wie Du dieses Wissen für Deinen Lernerfolg nutzen kannst

Der deutsche Biochemiker und Systemforscher Frederic Vester stellte 1975 erstmals die Theorie der Lerntypen auf. Diese Theorie besagt, dass jeder Mensch je nach Veranlagung und Vorliebe auf eine andere Art und Weise effektiv lernt.
Wenn du weißt, welcher Lerntyp Du bist, kannst du das nutzen, um schneller zu lernen und Dir dauerhaft mehr zu merken. Auch Deine Lernmotivation steigt durch den erkennbaren Lernerfolg.
Natürlich solltest Du beim Lernen immer mehrere Sinne beanspruchen, da so die Anzahl der Verknüpfungen im Gehirn steigt und du im Endeffekt mehr behältst. Aber Dein persönlicher Lerntyp sagt aus, auf welche Methoden Du Deinen Schwerpunkt legen solltest.
Im Folgenden gebe ich Dir eine kurze Erklärung zu jedem Lerntyp. So kannst du schauen, in welchem Typ Du Dich wieder erkennst. Anschließend gebe ich Dir ein paar Tipps an die Hand, wie Du dieses Wissen für Deinen Lernerfolg nutzen kannst.

Der auditive Lerntyp

Wenn Du ein auditiver Lerntyp bist, kannst du dir gehörte Informationen besonders leicht merken. Du magst es, Erklärungen zuzuhören? Du liest Texte gerne laut oder führst beim Lernen Selbstgespräche? Dann stehen die Chancen hoch, dass Du auditiv veranlagt bist.
Das stört den auditiven Lerntypen: Umgebungsgeräusche aller Art sind eine absolute Störquelle für Dich. Den Fernsehen oder das Radio im Hintergrund laufen lassen? Fehlanzeige.
Und so nutzt du dieses Wissen: Spreche das Gelernte laut aus. Erkläre den Lernstoff Freunden oder Familienmitgliedern. Keiner da, den das interessiert? Egal, stelle Dir ein Kuscheltier auf den Schreibtisch oder scheue Dich nicht, Selbstgespräche zu führen. Bearbeite mündliche Aufgaben, wenn Du welche finden kannst. Sei kreativ und erfinde ein Lied zum Lerninhalt. Oder besorge Lern-CD´s, die Du auf Autofahrten, während der Hausarbeit oder beim Einschlafen hörst.
Sorge für eine ungestörte Lernumgebung. Schließe die Fenster, schalte Geräte ab und genieße die Ruhe.

Der visuelle Lerntyp

Du liebst es, zu lesen? Handlungsabläufe schaust Du Dir lieber in Ruhe an, als sie selbst durchzuführen? Dann bist Du womöglich ein visueller Lerntyp. Du magst Bilder und Infografiken, zeichnest gerne Mindmaps und schreibst stets alles mit. Optisch ansprechende Unterlagen sind Dir genauso wichtig wie eine schöne Lernumgebung. Die meisten Menschen würden sich in dieser Kategorie einordnen.
Das stört den visuellen Lerntypen: Unordnung! Bevor die Wohnung nicht aufgeräumt ist, kannst Du Dich nicht konzentrieren.
Und so nutzt Du dieses Wissen: Benutze farbige Stifte und Textmarker. Zeichne Dir während dem Lesen kleine Skizzen oder Mindmaps. Übersichtlicher wird´s mit einem Flipchart. Leihe Dir Filme aus, die Deinen Lerninhalt behandeln oder schaue passende Beiträge im Fernsehen. Versuche während dem Lernen, Dir im Kopf Bilder dazu auszumalen. Je lebendiger, umso besser! Am besten lernst Du mit Büchern, Bildern, Lernpostern und Videos. Auch Lernkarteien eignen sich super für Dich.

Der kommunikative Lerntyp

Wenn Du ein Thema so richtig durchdiskutiert hast, bleibt besonders viel hängen. Du sprichst gerne über den Lernstoff und setzt dich kritisch damit auseinander. Dir ist es wichtig, Dich mit anderen über das Thema auszutauschen und Fragen stellen zu können. Wie es aussieht, bist Du ein kommunikativer, auch intellektuell genannter, Lerntyp.
Das stört den kommunikativen Lerntypen: Lernen alleine zuhause am Schreibtisch ist nichts für diesen Typen.
Und so nutzt Du dieses Wissen: Gründe eine Lerngruppe, erkläre den Stoff anderen Menschen und suche die geistige Auseinandersetzung. Das Medium, mit welchem Du lernst, ist hier zweitrangig. Wichtig ist, dass Du Dich wirklich intellektuell damit auseinandersetzt. Rollenspiele sind eine gute Möglichkeit, alle Facetten eines Themas aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten.
Der motorische Lerntyp

„Learning by Doing“ ist Dein Motto. Was Du lernst, musst Du dir selbst erarbeiten. Du willst alles selber ausprobieren und es tut Dir gut, Dich während dem Lernen zu bewegen.
Du bist wahrscheinlich ein motorischer Lerntyp, auch haptischer Lerntyp genannt.
Das stört den motorischen Lerntypen: Still sitzen müssen, nur zuschauen dürfen ist für ihn beinahe unerträglich.
Und so nutzt Du dieses Wissen: Es motiviert Dich, schnellen Erfolg zu erleben. Übungsaufgaben eignen sich dafür sehr gut. Während Du einen Text liest, kannst Du in der Wohnung auf und ab gehen. Wenn möglich, nimm passende Gegenstände in die Hand. Experimente solltest Du nachmachen, wenn dies auf ungefährliche Weise machbar ist. Das Arbeiten in der Gruppe tut Dir ebenso gut wie der Einsatz von Körperbewegungen.

Na, hast Du Dich in einem der Lerntypen erkannt? Viele Menschen sind Mischtypen, das ist nicht ungewöhnlich. Wenn Du Dir immer noch nicht sicher bist, kannst Du auch einen kurzen Lerntypen-Test absolvieren.

Wie Zucker Deinen Lernerfolg verhindert

Kaum jemand schafft es, ganz darauf zu verzichten: Zucker. Das liegt nicht bloß an dem süßen Geschmack, sondern auch daran, dass der Verzehr das Belohnungssystem des Gehirns anregt. Dadurch möchte man immer wieder zu Schokolade, Kuchen oder Keksen greifen.

Aber wusstest Du auch, dass Zucker Deinem Lernerfolg schaden kann?

Das liegt daran, dass kurzkettige Kohlenhydrate – wie sie nun leider im Zucker vorkommen, vom Körper sehr schnell aufgenommen werden. Das hat den Nachteil, dass der Insulinspiegel sehr schnell und sehr hoch ansteigt. Es kommt zu so genannten Insulinspitzen. Kurz fühlst Du dich fröhlich, beschwingt und wach. Doch genau so schnell wie der Insulinspiegel im Blut angestiegen ist, fällt er auch wieder ab. Du fühlst dich plötzlich müde, schlapp, lustlos.

Das Gleiche gilt leider auch für solch leckere Speisen wie Nudeln, Brot oder Brötchen – solange diese aus Weißmehl bestehen.

Die gute Nachricht: Du kannst diese fiesen Insulinspitzen verhindern. Wie? Indem Du ganz einfach öfter auf Vollkornprodukte zurückgreifst. Das morgendliche Weißbrot durch ein gesundes Vollkornbrot auszutauschen dürfte Dir der Lernerfolg Wert sein. Und bei Lust auf Süßes?

Hier ein paar Vorschläge für gesunde, süße Snacks:

  • Trockenobst! Egal ob Rosinen, Datteln, Feigen oder getrocknete Mango – zum süßen Geschmack kommen noch wertvolle Mineralien in konzentrierter Form dazu. Kombiniert mit Nüssen ein idealer Snack während dem Lernen.
  • Ein Becher Naturjoghurt, gesüßt mit Agavendicksaft, Apfelsüße, Kokosblütenzucker oder Dinkelsirup. Du fragst Dich, wo du diese exotisch klingenden Zutaten herbekommst? Durchstöbere doch mal den nächstgelegenen Bioladen!
  • Frisches Obst. Besonders Beeren, Melone, Bananen und Äpfel liefern wertvolle Energie zum Lernen.
  • Eine Tasse selbstgemachter Kakao, am besten aus Backkakao. Der enthält keinen Industriezucker.
  • Selbstgemachtes Eis! Dafür einfach beliebiges Obst kleinschneiden, ins Gefrierfach legen und einige Stunden später mit einem Stabmixer pürieren. Je nach Geschmack kannst Du noch etwas natürliche Süße (siehe oben) hinzufügen.

Na, Appetit bekommen? Oder hast Du bereits Deine eigenen Superfoods entdeckt, die Dir das Lernen erleichtern? Lass uns an Deinen Erfahrungen teilhaben!

Wie wichtig Zusatzlektüre ist und wo Du sie herbekommst

Die Bedeutung von zusätzlicher Lektüre für das Fernstudium solltest Du nicht unterschätzen. Die Hefte der Fernlehrinstitutionen decken häufig nicht das gesamte geforderte Wissen ab. Zudem werden nicht alle Hefte regelmäßig aktualisiert und auf den Lehrplan des Bildungsministeriums, oder der jeweiligen Prüfstelle, angepasst.
Außerdem erzielt man bessere Ergebnisse, wenn man sich die Medien, mit denen man lernt, selbst nach eigenem Geschmack zusammenstellt. Hier ist nicht zuletzt der persönliche Lerntyp entscheidend.

Und so findest Du Zusatzlektüre – ohne viel Geld dafür auszugeben:

  • Durchstöbere Fernlerngruppen und Foren nach Bücherangeboten
  • Schaue auch regelmäßig auf Ebay und in anderen Kleinanzeigenmärkten vorbei, ob es passende Angebote für Dich gibt
  • Bringe in Erfahrung, ob es in Deiner Nähe eine Bibliothek gibt und falls ja, beantrage dort eine Mitgliedschaft
  • Mache Dich auf die Suche nach geeigneten Internetseiten, die Dir schnelle und zuverlässige Informationen zu Deinen Lernthemen liefern (Ich habe zum Beispiel gute Erfahrungen mit oberprima, dieser Biologieseite und dieser Seite für französische Konjugationen gemacht)

 

Wie stark beziehst Du  in Eure Abiturvorbereitung Zusatzlektüre  mit ein? Hast Du gute Quellen für Abitur Informationen, wie Bücher oder Internetseiten, auf die Du nicht verzichten willst? Mit welchen Büchern zum Lernen kommst Du besonders gut klar? Schreibe mir Deine Tipps und Empfehlungen im Kommentarfeld!

New Year, new Category: How to Learn!

Hallo Ihr Lieben,
Nach längerer Pause habe ich beschlossen, eine neue Kategorie einzuführen. Da mich das Thema Lernen nach wie vor sehr fasziniert und ich auch in Zukunft noch oft genug damit konfrontiert werde, um euch an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen, möchte ich meinen Blog unbedingt weiterführen.
Die neue Kategorie heißt „How to learn“ und hat den Zweck, euch in regelmäßigen Abständen Tipps und Tricks an die Hand zu geben, mit welchen unterschiedlichen Mitteln und Methoden man lernen kann.
Viele kenne ich aus meiner Fernabi-Zeit bereits, und noch viele mehr möchte ich in Zukunft entdecken und mit euch teilen.
Ich hoffe, das euch meine Idee gefällt und ich euch auch in Zukunft auf meiner Seite begrüßen darf!

Viele Grüße,
Christina

Any good Intentions..?

Hallo Ihr Lieben,

Zunächst wünsche Ich Euch ein frohes, energiegeladenes, zielstrebiges, erfolgreiches neues Jahr!

Ich hoffe, Ihr seid mit dem, was Ihr im alten Jahr geschafft habt zufrieden und drücke die Daumen, dass Ihr im Jahr 2014 noch mehr erreichen werdet, was Euer Fernstudium betrifft!

Ganz besonders wünsche Ich all denen viel Ausdauer und Kraft, denen in wenigen Monaten die großen Prüfungen bevorstehen. Ich kann kaum glauben, dass diese emotionale Zeit bei mir nun schon fast ein Jahr her ist. Ich kann mit Euch mitfühlen und gebe Euch den Tipp: Immer ruhig bleiben, die Nerven behalten, auf gesunde (Nerven-)Nahrung zurückgreifen und stets den Blick auf das behalten, was Ihr bereits geschafft habt. Ganz bald werdet Ihr das Abiturzeugnis der SGD in der Hand halten!

Eine Bitte habe Ich auch an Euch: Ich wüsste gerne, was Euch bewegt, worüber Ihr mehr lesen und erfahren wollt und was Euch ganz besonders interessiert. Über welche Themen würdet Ihr 2014 gerne mehr in meinem Blog lesen? Interessiert Ihr Euch für verschiedene Lernmethoden? Oder eher für Brainfood? Hättet Ihr gerne mehr Berichte über die Nichtschülerabiturprüfung in Hessen? Oder habt ihr ganz spezielle Fragen, auf die Ich eingehen kann?

Egal, was Euch auf dem Herzen brennt – schreibt mir! Nur so kann ich Artikel über die Themen veröffentlichen, die Euch ganz besonders interessieren.

Schreiben könnt ihr mir gerne hier im Blog als Kommentar, über meine Mail christinahess.1@web.de oder auf Facebook.

Bis dahin möchte Ich Euch ein Forum empfehlen, das mir sehr bei der Vorbereitung auf die Prüfungen 2013 geholfen hat, und zwar das Forum von abiunity. Ganz besonders die Datenbank ist eine echter Geheimtipp. Hier findet Ihr viele, viele Info´s zu den relevanten Abiturthemen des jeweiligen Bundeslandes. Wenn Ihr die Prüfung in Hessen ablegt, wie es bei der SGD üblich ist, solltet Ihr das auch in Eurem Profil angeben.

Ich freue mich auf Eure Nachrichten!

Viele Grüße,

Christina

 

PS.: Jetzt gehen meine letzten Lernbücher raus! Kaufen könnt ihr diese über Facebook in der Gruppe Abitur per SGD oder per Mail.

Folgende Bücher dürfen den Besitzer wechseln:

Das Parfum Lektüreschlüssel (Süskind, Reclam)

Der Brief des Lord Chandos (Hofmannsthal, Reclam)

Der Richter und sein Henger (Dürrenmatt, rororo)

Die Verwandlung/ Das Urteil Interpretationshilfe (Kafka, STARK)

Homo Faber (Max Frisch, suhrkamp)

Iphigenie auf Tauris (Goethe, Reclam)

Irrungen, Wirrungen mentor Lektüre Durchblick (Fontane, mentor)

Maria Stuart /Schiller, Hamburger Lesehefte)

Medea. Stimmen Lektüreschlüssel (Christa Wolf, Reclam)

Praxis Sprache 9 Arbeitsheft (westermann)

Praxis Sprache 10 Arbeitsheft (westermann)

Woyzeck/ Leonce und Lena (Büchner, Hamburger Lesehefte)

 

Dr Jekyll and Mr Hide (Stevenson, Easy Reader Classics D)

Notting Hill (Richard Curtis, Penguin Readers 3)

The old Man and the Sea (Hemingway, Reclam)

The Tortilla Curtain (T.C. Boyle, Klett)

The Wave (Todd Strasser)

Tipping the Velvet (Sarah Waters, Virago Fictions)

Many Voices – Many Cultures (Reclam)

White Teeth (Zadie Smith, Petersen)

 

Écoute Sprachmagazin

Les frères Montgolfier (Cornelsen Lectures pour Debutants)

Mateo Falcone/ Das blaue Zimmer (Prosper Mérimée, Reclam Franz./Deutsch)

Nouveaux Horizons 1 (Klett)

 

Psychologie und Religion (C. G. Jung, dtv)

 

Abi kompaktWissen Mathematik

 

Entdecken und Verstehen 3 (Cornelsen)

Hungerjahre – Rettung in Litauen und Lettland

Metro Handelslexikon 09/10

Zeitreise 2 (Klett)

Umgekehrte Psychologie im Schlafzimmer (Ja, das hat was mit Lernen zu tun!)

Manchmal scheint mein Körper falsch zu laufen.
Ich stehe auf und bin den ganzen Tag hundemüde – und läge ich mich einen Moment lang hin, würde ich auf der Stelle einschlafen.
Ich kann es kaum erwarten, abends endlich ins Bett zu gehen – um dann kein Auge zuzukriegen.
Dann liege ich die ganze Nacht wach und wünsche mir sehnlichst, es wäre doch endlich Morgen, damit ich endlich wieder aufstehen kann.
Und scheint dann das erste Tageslicht durch mein Fenster – zu einer Zeit, zu der es auch einigermaßen human wäre aufzustehen – falle ich plötzlich in einen tiefen Schlaf, aus dem mich auch der Wecker, der eine Stunde später klingelt, kaum noch wecken kann.
Eine Zeit lang dachte ich tatsächlich, mein Körper wäre falsch polarisiert.
Dass er bei Helligkeit das Schlafhormon Melatonin ausschüttet und bei Dunkelheit das Wachhormon Serotonin.
Seit Kurzem weiß ich, dass das Ganze bloß umgekehrte Psychologie ist.
Dr. Ankowitsch schreibt davon in seinem neusten Buch.
Um das leidige Thema kurz zusammenzufassen:
Oft will man genau das, was man nicht bekommen kann.
Und mindestens genau so oft bekommt man das, was man gerade nicht will.
Also versuche ich jetzt, nachts wach zu bleiben und morgens zu schlafen, oder?

Wer sich für umgekehrte Psychologie interessiert: Das Buch von Dr. Ankowitsch heißt „Mach´s falsch und du machst es richtig“. Sehr interessant und anschaulich geschrieben, mit vielen Fallstudien und Beispielen.

51pGWP9t+ML
Bild: amazon.de

Das Ganze lässt sich auch wunderbar auf´s Lernen übertragen.
Wer kennt das nicht: Man ist im Urlaub, will entspannen und freut sich eigentlich drauf, mal keine Arbeit zu sehen – und bekommt Lust, etwas zu lernen.
Viel Spaß beim Ausprobieren 😉

Geschafft! In jeglicher Hinsicht ;)

Seit genau vier Wochen und vier Tagen bin ich tatsächlich im Besitz des Abiturzeugnisses!
Ich hoffe, ihr habt Verständnis dafür, dass mein ausführlicher Bericht erst jetzt stattfindet, aber vier Wochen Urlaub von Allem mussten einfach sein.
Es folgt ein etwas längerer Beitrag,
aber zumindest bei mir war es so, dass ich im Vorfeld am liebsten alles bis ins kleinste Detail gewusst hätte und wer weiß, vielleicht geht es euch ja genauso? 😉

Der Ablauf

Zuerst möchte ich euch berichten, wie die einzelnen Prüfungen liefen. Da ich etwa 200km von Darmstadt entfernt wohne, habe ich mich für eine knappe Woche dort einquartiert, sodass ich nicht ständig pendeln musste. Geprüft wurde ich in Biologie, Erdkunde, Religion und Französisch.

Französisch war meine allererste mündliche Prüfung. Direkt ein Sprung ins kalte Wasser, denn ich habe noch nie ordentliches (!) Französisch mit jemandem gesprochen.
Auf der Autofahrt zur SGD habe ich mir gewünscht, dass meine Prüfung das Thema „Mateo Falcone“, das Buch von Prosper Merimée, behandelt. Und zu meiner großen Erleichterung kam genau das dran.
Einige Tage vorher habe ich selbst Fragen zu meinen Themen formuliert und diese mündlich beantwortet. Und in Französisch wurden tatsächlich genau die Fragen gestellt, die ich mir im Vorhinein bereits selbst gestellt hatte!
Dieses Prozedere kann ich euch also nur ans Herz legen, denn so ist man nicht mit etwas Glück super auf die Fragen vorbereitet, sondern lernt auch, Gelerntes angemessen zu formulieren.
Auch wenn ich noch nie ein ausführliches Gepsärch auf Französisch gehalten habe, habe ich meinen Prüfer gut verstehen und auf seine Fragen reagieren können.
Auch mein Wortschatz war entgegen meiner Erwartungen vollkommen ausreichend. Ein paar wichtige Wörter zum Thema habe ich mir in der Vorbereitungszeit aus dem Wörterbuch rausgeschrieben. Wusste ich wirklich ein Wort mal nicht, hat mein Prüfer mir sofort weitergeholfen.
Kleiner Anhaltspunkt: ich habe den kompletten Basiswortschatz mit vorgefertigtem Karteikasten gelernt sowie etwa die Hälfte des Erweiterten Wortschatzes. Zusätzlich habe ich mir Wörter, die ich im Verlauf der Zeit nachschlagen musste oder als wichtig empfand, in ein eigenes Buch eingetragen und mit Klebezetteln notiert, wann ich welche Wörter wiederholen muss, damit sie im Langzeitgedächtnis hängen bleiben. Das hat super funktioniert. (Soll ich das genauer erklären? Oder kennt ihr das schon? Schreibt mir einfach einen Kommentar )
Das Gespräch verlief relativ angenehm. Einige Tage später erfuhr ich dann, dass ich 8 Punkte bekommen habe, was in Anbetracht der Tatsache, dass ich Angst hatte, den einen Punkt, der zum Bestehen notwendig ist, nicht bekomme, für mich eine gute Leistung ist.

Am nächsten Tag folgte zunächst Biologie. Da ich seit einigen Monaten hier nur noch wiederholt hatte, fühlte ich mich ganz gut vorbereitet. Natürlich findet man immer etwas, das man noch nicht kann, aber davon dürft ihr euch nicht einschüchtern lassen, da sist ganz normal!
Ich habe dann Fragen zur Evolutionstheorie bekommen, die ich gut beantworten konnte. Mein Prüfer hat mich mit einigen Zwischenfragen irritiert, die ich nicht auf Anhieb beantworten konnte, da sie so nicht im Heft vorkamen, aber offenbar hatten diese keinen Einfluss auf meine Note.
Zum Ende hin wurde die Zeit etwas knapp und ich konnte nicht mehr alle Fragen ausführlich beantworten, aber die 14 Punkte, die ich dafür erhielt, machten mich sehr glücklich.
Da Biologie für mein weiteres Studium sehr wichtig ist, hat mir diese Note viel bedeutet. Eine schlechte Note hätte mich hier an meinen Fähigkeiten zu studieren zweifeln lassen.
In sofern habe ich mich hier doppelt gefreut!

Anschließend wurde ich, noch am gleichen Tag, in Erdkunde geprüft. Erdkunde war das Fach, in dem ich mich nach Französisch am unsichersten fühlte. Erwartet hätte ich, wenn es gut läuft, 5 Punkte. Tatsächlich erhalten habe ich 10.
Die Prüfung fing etwas irritierend an, da ich nicht den gleichen Atlas verwenden durfte, wie den, den ich in der Vorbereitung bekam. Außerdem habe ich in der Vorbereitung glatt eine Seite übersehen, sodass ich ganz schön improvisieren musste.
Ich bekam das Thema „Sahelzone“ und musste diese lokalisieren, die Klimafaktoren beschreiben, die Wanderbewegungen der Nomaden interpretieren, Demographiediagramme vergleichen und deuten und einige Zwischenfragen beantworten.
In Erdkunde kommt es vor allen Dingen darauf an, dass man die Fertigkeiten beherrscht. Karten lesen, Diagramme und Statistiken auswerten, Demographiediagramme deuten und interpretieren, die Hintergründe nennen… Wenn das sitzt, muss man fast nichts zum eigentlichen Thema wissen.
Hier hat mir das gleichzeitige Belegen von Politik schriftlich sehr geholfen. Hier gab es ein Heft zur Demographie und die Infos hieraus konnte ich sehr gut in der Erdkundeprüfung verwerten. Man sollte einfach logisch denken und schlussfolgern können und eventuell ein paar geschichtliche Fakten kennen.
In Erdkunde werden eben einige Fächer kombiniert, da kann etwas Grundwissen in diesen nicht schaden.

Meine letzte Prüfung war Religion. Hier habe ich wirklich viel gelernt und ein gutes Gefühl gehabt.
Zudem kam mein Lieblingsthema, der Buddhismus dran. Also hatte ich wirklich hohe Erwartungen.
Tatsächlich war der Text, den ich erhielt, sehr kompliziert. Es war ein Ausschnitt aus „Siddharta“ von Herman Hesse, und da ich das Buch zufälligerweise kannte, haben die Fragen der Prüfung nicht mehr so richtig zum Textausschnitt gepasst, da ich die Hintergründe kannte.
Außerdem waren die Fragen sehr missverständlich formuliert. Oft wusste ich gar nicht, was man eigentlich von mir hören wollte.
Ich habe mich dann so durch die Prüfung geangelt und das mitgeteilt, was ich wusste. Es kamen einige Zwischenfragen, die nichts mit meinen Themen zu tun hatten. So sollte ich zum Beispiel beschreiben, wie die Apostel der Bibel sich gegenseitig beeinflusst haben, obwohl das nichts mit meinen Schwerpunkten zu tun hatte.
Ich habe 8 Punkte erhalten und fand das für meine Leistung in Ordnung.
Allerdings war ich etwas enttäuscht, da ich zu diesem Thema eigentlich viel mehr gewusst hätte.

Wie sind die Prüfungen ausgefallen?

Insgesamt bin ich eigentlich zufrieden mit meinem Abiturzeugnis, ich habe einen guten Zweierschnitt erreicht. Erhofft habe ich mir anfangs eine 1 vor dem Komma, da mir das einen direkten Studienplatz gesichert hätte. Allerdings rückte das nach meiner Matheprüfung in unerreichbare Ferne.
Von allen Teilnehmern der schriftlichen Prüfung, haben es am Ende meines Wissens nach etwa 40% tatsächlich geschafft (keine Garantie!).
Besonders die Sprachen waren eine große Hürde. Deswegen auch hier noch mal der Appell an alle, die in einer Sprache geprüft werden, die sie komplett neu lernen: findet Lerngruppen, besucht Sprachkurse (günstig bei den Volkshochschulen), gönnt euch vielleicht sogar eine Sprachreise oder einen Nachhilfelehrer. Ich weiß, das ist finanziell oft einfach nicht drin, aber eine Sprache komplett selbstständig zu lernen, ist wirklich sehr anstrengend und wie man sieht, leider auch oft undankbar.

Die Abiturfeier

Die SGD hat sich wirklich Mühe gegeben, uns eine schöne Feier zu bescheren.
Abends fanden sich alle Teilnehmer hinter dem SGD-Gebäude ein, wo ein Fotograf Gruppenfotos im Garten machte.
Anschließend wurde eine nette Rede des Oberstudienrates gehalten, woraufhin die Zeugnisse ausgeteilt und Einzelfotos gemacht wurden.
Zum Schluss wurde mit Sekt aufs bestandene Externenabitur angestoßen. Sogar ein Buffet und eine Abi-Torte gab es 😉

Wie geht es mit meinem Blog weiter?

Die Frage stelle ich mir schon seit einiger Zeit. Mein Abitur habe ich jetzt, allerdings wird das Lernen auch in Zukunft noch einen großen und wichtigen Teil in meinem Leben ausmachen.
Außerdem gibt es noch so viele interessante Dinge über das Lernen zu schreiben.
Ich habe mich mit Lernmethoden, Gedächtnistraining, Meditation und auch Nahrungsmitteln, die das Lernen effektiver machen, beschäftigt. Ich habe Erfahrung mit dem Erstellen von Lernplänen gemacht, Schnell-Lese-Methoden ausprobiert und verschiedene Arten, Vokabeln zu lernen.
Kurz: Lernen ist so viel mehr, als bloß Lesen und Wiederholen!
Das alles finde ich sehr spannend und da ich auch das Schreiben sehr mag, würde ich den Blog gerne fortführen, wenn es interessierte Leser (und Lerner 😉 ) gibt und es sich zeitlich einrichten lässt.

Apropos Zeit …

Wie sieht meine Zukunft aus?
Also, mein absoluter, unerschütterlicher, alles einnehmende Traum ist: Tiermedizin.
Das ist, wofür ich lebe, womit ich meine Zeit verbringen will und was tief in mir drin brennt.Das ist, was mich glücklich machen wird.
(Übrigens: Zu diesem Thema habe ich auch ein kleines Projekt, welches ich jetzt ausbauen möchte: http://www.tiermenschnatur.blog.de ; über „Vorbeischauer“ freue ich mich aber auch jetzt schon 😉

Ich hoffe, Euch einen hilfreichen Einblick in meinen Fernlehrgang Abitur an der SGD gegeben zu haben und würde mich über Kommentare oder Mails (christinahess.1@web.de), gerne auch Anregungen oder Fragen sehr freuen!
All denen, die die großen Prüfungen noch vor sich haben, wünsche ich ganz, ganz viel Glück!

XOXO, Christina