Stimmung: zufrieden, optimistisch.

Ich habe völlig versäumt, diese Woche zu schreiben, was ich mir vornehme, deswegen jetzt noch schnell in aller Kürze:

– Deutsch: Schlüssel zu Faust I

– Politik: Weltwirtschaft und Globalisierung

– Englisch: UK (social structure, social change, political life + issues, GB and the world, brit. Empire, Commonwealth)

– Mathe: Stark-Buch zu Analysis anfangen

Bis jetzt bin ich auch super voran gekommen. Deutsch: check. Politik: check. (sogar mit Einsendeaufgabe) Englisch: check. (aber alles nur sehr grob, da ich UK, wenns sich vermeiden lässt, nicht wählen werde) Mathe: kein check. 😉

Ich habe mein System (mal wieder) etwas „modifiziert“. Mein Problem war, dass mir die Wiederholung viel zu kurz kam. Ich hab Thema für Thema abgehakt und dann erstmal laaange Zeit weggeheftet.

Deswegen habe ich mir vorgenommen, es jetzt ungefähr so zu machen: Montags & Dienstags lese ich alles zu den Themen, die anstehen. Mittwochs und Donnerstags mache ich mir Notizen dazu (v.a. Mindmaps, auch wenn die bei Euch nicht so beliebt zu sein scheinen ;)). Freitags mache ich dann zu den Themen Aufgaben (aus den SGD-Heften, Internet, Stark-Büchern). Samstag und Sonntag stehen dann ganz im Zeichen von Mathe und den mündlichen Fächern.
So habe ich wenigstens in den schriftlichen Fächern quasi drei Wiederholungsrunden. Verständnis aufbauen, einprägen und „konservieren“ und schließlich testen. Diese Woche hat das wirklich super funktioniert und ich war entsprechend hochmotiviert. Ich hoffe, dass die Motivation auch noch fürs Wochenende und Mathe reicht, denn so optimistisch ich grundsätzlich bin, habe ich doch ziemliche Sorgen, ob ich den ganzen Stoff bis zur Prüfung wirklich drin hab.

Ich hoffe, ihr seit in dieser Woche auch gut voran gekommen. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

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Lerntipp: Sich zum Lernen überwinden

Kennt ihr das auch? Auf dem Schreibtisch liegt ein echt kompliziertes Mathe-Heft, an das man sich nicht mehr so wirklich rantraut, in Französisch hat man auch schon länger nichts mehr gemacht, weil die Grammatik so überwältigend wirkt und eigentlich wollte man ja noch eine Einsendeaufgabe fertig stellen.

Aber oft fehlt einfach die nötige Motivation, etwas anzupacken, das schwierig, zeitaufwändig oder einfach weniger attraktiv als eine andere Beschäftigungsmöglichkeit ist. Mir hilft da häufig ein kleiner „Überwindungstrick“.

Aber zuerst eine kurze Erklärung dazu, wie eine Handlung -wie beispielsweise das Lernen- eigentlich abläuft. Hierzu finde ich das „Handlungsabfolgemodell“ nach Heckhausen, auch Rubikonmodell genannt, sehr anschaulich.
Dieses besagt, dass eine Handlung aus genau drei Phasen besteht.

Zunächst beginnt der ganze Ablauf mit der so genannten Abwägephase: Diese ist besonders gemein, da man hier eine innere Diskussion darüber führt, ob man jetzt wirklich lernen will oder nicht doch lieber einen Abend mit Freunden oder die Couch bevorzugt. Je nachdem, wie willenstark man in diesem Moment ist, fällt die Entscheidung für oder gegen das eigentliche „Muss“.

Ist der Wille stark genug, kommt es zum Rubikon: man ist nun fest entschlossen, sich dem Lernen zu widmen, der Wille ist da und die magische Schwelle (Gott sei Dank!) überschritten. Das ist der schwierigste Teil beim Überwinden.

Ist der geschafft, beginnt dann endlich die Handlungsphase, es kann losgehen.

Zuletzt kommt es dann schließlich zur Bewertungsphase. War man im „Flow“, also der Stoff weder zu leicht, noch zu schwer und man selbst vollkommen konzentriert, fühlt man sich vielleicht ausgepowert, müde aber zufrieden.

Langer Rede kurzer Sinn: Wenn man sich zum Handeln überwinden möchte, muss man die Abwägephase meistern und den Rubikon erreichen.

Mein Trick, das zu schaffen, ist eigentlich ganz simpel: Ich eliminiere die Abwägephase quasi, indem ich eine Probeminute starte. Ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, ob ich jetzt soll oder nicht, setze ich mich mit den entsprechenden Unterlagen hin und fange an. Ich sage mir dann: Wenn ich nach einer Minute immer noch keine Lust darauf habe, lege ich es wieder weg. Ganz, ganz selten kommt das vor. Denn meist kommt es zu folgendem Phänomen: Wenn ich erst einmal in den „Startlöchern“ sitze und beginne, mich mit dem Stoff auseinander zu setzen, werde ich neugierig und wenn ich mich erst einmal „eingelesen“ habe, merke ich, dass es gar nicht so schlimm ist.

Ostsee ´11

Ich wünsche euch ein schönes, motiviertes Wochenende!

Résumé KW 37 – „Erfolgreich is´was anderes ..“

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Und schon ist wieder eine Woche vorbei. Das SPS rückt näher und die Spannung steigt. Oder eher die AN-Spannung.

Die letzte Woche war nicht meine erfolgreichste. Um genau zu sein, habe ich insgesamt weniger gelernt, als ich sonst an einem Tag schaffe. Zwei 50ste Geburtstage (mit dreistündiger Anfahrt + Übernachtung) kamen mir dazwischen und auch wenn ich mich gerade garnicht erinnern kann, was sonst so war, bin ich mir sicher, dass es einen drastigen Grund dafür gab, dass ich bloß Folgendes gemacht habe:

> Nationalstaatliche Interessen (anhand von POL02N, POL06N und diverser Internetseiten, vor allem http://www.bpb.de, sehr zu empfehlen!)

> Schlüssel + Notizen zu „Das Urteil“ (eine meiner Lieblingslektüren während dem Abi)

> Gestaltungsmittel & rhetorische Figuren gesammelt und gelernt

> „Ein Brief“ von Hofmannsthal gelesen (dessen tiefere Bedeutung sich jedoch meinem Verständnis entzieht)

> ich habe mich in einen Französisch-Kurs eingeschrieben (am 16. Oktober geht´s los; ich bin gespannt & werde berichten..)

Und das war´s auch schon. Manchmal läuft es eben nicht so, wie man wünscht. Aber zum Glück haben wir jede Woche die Chance, es besser zu machen.

In dem Sinne wünsche ich Euch eine erfolgreiche Woche!

Wochenplan KW 37

Eigentlich wollte ich ja nur kurz „Hallo“ sagen, da mein letzter Beitrag bereits 5 Tage her ist.

Da ich aber momentan viel zu viel „schiebe“, dachte ich mir, ich stelle jetzt direkt den aktuellen Wochenplan ein, damit das alles hier nicht zu unübersichtlich wird.

Eine Einteilung in Tage gibt es diese Woche nicht, da das momentan bei mir nicht funktioniert. Da kommt zu viel dazwischen – Termine, Kopfschmerzen, Motivationstiefs – als dass ich mich jeden Tag an genau das halten könnte, was ich mir vor Tagen hierfür vorgenommen habe.

Was diese Woche echt blöd ist: Mich plagt eine extreme (!) Müdigkeit. Ehrlich, ich habe alles versucht: frische Luft, Sport, positives Denken und natürlich Kaffee en masse. Aber selbst eine Stunde Ausdauersport und einen Liter Kaffee später könnte ich im Stehen schlafen. Was ist das? Herbstmüdigkeit? Oder die Resignation kurz vorm Ziel? Was auch immer, es muss schnellstens aufhören, denn in wenigen Wochen ist die Schriftliche Prüfungssimulation. Und die muss einfach laufen.

Was dagegen super ist: Ich bekomme ein Lernzimmer. Lange geplant, endlich umgesetzt. Naja, noch nicht ganz. Aber die Tapete ist schon drauf, heute wird der Rest der Wände gestrichen und nächste Woche Laminat verlegt. Und dann kann ich „einziehen“. Meine Eltern renovieren mein altes Zimmer. Dorthin kann ich mich dann auch an den Abenden, Wochenenden und vor allem Nächten zurückziehen und lernen. Und vor allem alle Lernmaterialien, die momentan chaotisch da platziert sind, wo gerade Platz ist, ordnen. Ich freu mich.

So, und hier kommen meine Wochenziele. Wenn Ihr jetzt denkt, dass die utopisch sind, habt ihr vollkommen Recht. Allerdings muss ich das, was ich in einer Woche nicht schaffe, provisorisch in die nächste schieben, damit es nicht noch vor dem SPS verloren geht. Wenn ich dann irgendwann Zeit habe (z.B. weil in einer Woche nur wenig für ein anderes Fach ansteht), kann ich dann „Älteres“ abarbeiten. Ihr seht, kurz vor Schluss wird alles etwas wirr, chaotisch und vor allen Dingen „brenzlig“ 😉

Englisch: Civil Rights

Politik: ESA POL04N; Nationalstaatliche Interessen

Deutsch: Schlüssel + Notizen zu „Das Urteil“, Gestaltungsmittel, rhetorische Figuren, Brief des Lord Chandos

Mathe: Übungen zu Exponentialfunktionen, LGS wdh., Verdopplungs-/Halbierungszeit, Logarithmengesetze, Logarithmieren, Logarithmusfunktionen, Umkehrfunktion, Struktur und geometrische Interpretation, ESA MAC01 (endlich!) wegschicken, ESA MAC02 (gleich dazu), Wachstums- & Prozessmodelle, allg. Sinusfunktion, Grenzwerte, Ableitungsbegriff, evtl. ESA MAC05 (Anm.: auf meinem handschriftlichen Plan sieht das irgendwie nicht so viel aus :/; aber wie gesagt, ich habe noch Platz zum „Schieben“ ;))

Französisch: in VHS-Kurs einschreiben, Themenliste ausarbeiten, FAA02 fertig machen (etwa 30 S.), ESA zu FAA02

 

Das wars von mir. Ich wünsche Euch eine erfolgreiche, hochmotivierte Woche!

 

 

“Wenn Sie irgendwo hin wollen, müssen Sie wissen wohin Sie gehen und wie Sie dort ankommen wollen. Geben Sie dann niemals, niemals, niemals auf.”

(Norman Vincent Peale)

Findet Ihr das auch so wichtig? Dass man ein Ziel hat, das man verfolgt?

Ich finde es unheimlich wichtig. Für mich zumindest. Ich muss mich jeden Tag wieder daran erinnern, warum ich das Ganze mache. Nur so habe ich genug Kraft und Ausdauer, das Abitur von Zuhause aus überhaupt durchzuziehen.
Ich habe schon oft gehört: „Ich würde das niemals durchhalten ohne den Druck dahinter.“ Ich denke, den Druck müssen wir Fernschüler uns einfach selber machen. In Form von „Ich will das einfach schaffen.“

Ob das Ziel jetzt ein Studienplatz ist, bessere berufliche Perspektiven oder ob man sich einfach selbst beweisen will, dass mehr in einem steckt: wichtig ist, so finde ich jedenfalls, dass der Wille da ist. Dann geht der Rest zwar immernoch nicht von alleine, aber wenn man weiß, aus welchem Grund man sich dafür entschieden hat, fällt es leichter, auch nach einer Niederlage immer wieder aufzustehen.

Vielleicht wurde eine Einsendeaufgabe nicht so gut benotet wie erwartet oder man kommt in einem Fach einfach nicht weiter. Manchmal gibt es Tage oder sogar Wochen, in denen einfach nichts so läuft, wie es soll. Aber solange irgendwo im Inneren der Wille „brennt“, geht es immer weiter.

Wochenplan KW 36


Er wächst und wächst und wächst ..
😉

Was mich heute nervt:

– dass ich in Mathe je mehr ich lerne umso weniger kann

– dass ich echt müde bin und meine Konzentration zu wünschen übrig lässt

– dass ich momentan nur entweder im Internet sein oder drucken kann (und ich brauche beides zur Zeit sehr oft)

– dass Word mich im Stich lässt, wenn es darum geht, mathematische Symbole einzutippen

Was heute positiv war/ist:

– ich habe erfahren, dass nicht nur ich, je näher es auf die Prüfungen zugeht, unkonzentrierter und müder werde

– ich habe noch den ganzen Abend Zeit zum Lernen und werde diese definitiv nutzen

Résumé KW 35

Wo soll ich anfangen?

Wie Ihr an meinem vorherigen Post vielleicht schon ersehen konntet, lief diese Woche nichts nach Plan.

Da kam ein Termin nach dem nächsten dazwischen, zwischendurch Kopfschmerzen und am Wochenende konnte ich nich wiederstehen, aufs Weinfest in Bernkastel-Kues zu gehen, für mich DAS Highlight des Jahres schon seit ich denken kann 😉

Ja, ein wenig Mitschuld habe ich also schon, dass ich den Plan dieser Woche nicht eingehalten habe. Wäre ja alles halb so wild. Das Problem aber: In 11 Wochen (!!!) geht´s ab zum SPS. Aufschiebungen sind derzeit also (rein theoretisch) einfach nicht drin. Englisch und Deutsch müsste klappen, selbst wenn ich jetzt da nicht mehr extrem viel mache. Aber Mathe und Politik sind einfach SO umfangreich und ich habe das Gefühl, hier rein garnichts wirklich zu beherrschen.

Und im SPS muss einfach alles klappen:

Es gibt mir superviel Sicherheit, wenn ich die Prüfungen im SPS gut gemeistert habe. Man hört zwar des Öfteren, dass die Ergebnisse zwischen SGD-Prüfung und Zentralabitur teilweise weit auseinander klaffen, aber mit welchem Gefühl geht man in die „richtige“ Prüfung, wenn schon die „Vorprüfung“ mies gelaufen ist? Das ist meine Meinung dazu, einige Mitstudenten sehen das Ganze lockerer, weil man hinterher ja immerhin noch gute drei weitere Monate zur Vertiefung hat.

Ich werde also die unbearbeiteten Themen dieser Woche in den nächsten Wochenplan mit aufnehmen müssen, auch wenn das heißt, dass ich 10 Stunden am Tag lernen muss. Ich kann mir das momentan leisten, da ich vor zwei Jahren direkt von der Schule zur SGD (bei mir waren es gesundheitliche Gründe) gewechselt habe. Ich habe dann eine Zeit lang gearbeitet, wollte mich aber kurz vor Schluss auf das Abitur konzentrieren und arbeite jetzt nur noch von Zuhause aus bei freier Zeiteinteilung.
Das hat aber auch viele Nachteile, da das ständige „Zuhause-Sein“ einfach müde und unkonzentriert macht. Aber nächste Woche muss ich mich reinknien 😉